bagru*aw und agrar_attac laden zur Podiumsdiskussion mit dem Thema

„Die Rolle der Agrarpolitik in der Wissenschaft – und vice versa“

Die Nachbesetzung der Leitung der Bundesanstalt für Bergbauernfragen (BABF) wird von Seiten der Wissenschaft und der Opposition stark kritisiert. Von einer „politisch motivierten Fehlbesetzung“ um eine „unabhängige Forschungseinrichtung mundtot zu machen“ ist die Rede (siehe: www.bergphoenix.at).

Der Fall der BA für Bergbauernfragen ist dabei kein Einzelfall sondern Symptom einer allgemeinen Entwicklung, die auch die universitäre Forschung und Lehre betrifft. Es bedarf einer Neuklärung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und (Agrar-)Politik. Dabei sollte der Wissenschaft und Forschung wieder eine erhöhte Bedeutung zukommen.

Wir stellen uns die Fragen:

Auf welcher Basis fällen AgrarpolitikerInnen ihre Entscheidungen, wenn nicht auf Basis der Arbeit unabhängiger WissenschaftlerInnen?

Sollen Wissenschaft und Forschung für partielle Politik- und Wirtschaftsinteressen verfügbar gemacht werden?

Wer bestimmt nun die Zukunft der Landwirtschaft? – PolitikerInnen? Forschende? oder doch die BäuerInnen selbst?
Wir freuen uns folgende Persönlichkeiten für das Podium einladen zu dürfen:

Nikolaus Berlakovich (BMLFUW) – angefragt
Helmut Kramer (Univ. Prof. em. für Politologie an der Universität Wien)
Josef Krammer (ehem. Leiter der Bundesanstalt für Bergbauernfragen)
Irmi Salzer (Österreichische BergbäuerInnen Vereinigung)
Gerda Schneider (Leiterin Inst. für Landschaftsplanung BOKU)

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